Wer Ringen gemeinhin als Randsportart abtut, wurde anlässlich der Deutschen Juniorenmeisterschaften im griechisch-römischen Stil in der Neusser Hammfeldhalle eines Besseren belehrt. Denn auf der Ehrentribüne herrschte an allen drei Tagen ein hoher Promifaktor.
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Angefangen bei Manfred Werner, dem Präsidenten des Deutschen Ringerbundes, der am Sonntagmittag geduldig alle Siegerehrungen in den acht Gewichtsklassen vornahm, bis hin zum Generalsekretär der Bundes-CDU Hermann Gröhe MdB. Auch Klasseringer früherer Zeiten hatten den Weg nach Neuss gefunden, so Rifat Yildiz, Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von Barcelona 1992 und zweifacher Weltmeister, und Jannis Zamanduridis, Vize-Weltmeister 1990 und WM-Dritter 1995, der sich jetzt als Bundestrainer für den griechisch-römischen Bereich um die Talente des Deutschen Ringerbundes kümmert. Die meisten von ihnen waren auch beim offiziellen Empfang am Samstagmittag dabei, zu dem Ausrichter KSK Konkordia Neuss ins nahe Holyday Inn geladen hatte. Dort wurden sie von Vize-Bürgermeisterin Jana Pavlik und KSK-Präsident Hermann J. Kahlenberg offiziell begrüßt. Auch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Kreis-Sportdezernent Jürgen Steinmetz schauten bei den Titelkämpfen vorbei. Die am Freitag stimmungsvoll begonnen hatten: Der "New Life Gospel Choir" aus Düsseldorf intonierte zur Eröffnungszeremonie nicht nur live die deutsche Nationalhymne, er gab auch weitere Kostproben seines Könnens.
Von Volker Koch
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